Privatbrauerei Geilingsbräu

Wir verwandeln eine ehemalige Industriehalle in eine Privatbrauerei mit Sudhaus, Tanklager und Seminarbereich. Durch den Einbau einer modernen Interpretation einer Holzbogenstruktur wird die vorhandene Halle neu zoniert. Es entsteht ein hohes Mittelschiff mit zwei niedrigeren Seitenschiffen. Im hohen Mittelschiff liegt zentral zum Haupteingang das Herzstück der Anlage, das sogenannte Sudhaus, die beiden etwas in der Höhe reduzierten Seitenschiffe nehmen das Tanklager, den Seminar- und Veranstaltungsbereich und das Lager auf.

Alle Bestandteile des Brauprozesses sind für den Besucher einsehbar bzw. begehbar. So entsteht ein unverwechselbarer Ort, der das Produkt in den Mittelpunkt stellt und der Besuch zum Event werden lässt. Die Kapazität der Anlage liegt bei 15 HL – eine mögliche spätere Erweiterung wurde bereits mitgeplant. Charakteristisch für das Erscheinungsbild des Innenraumes sind das in Edelstahl ausgeführte Sudhaus und das Tanklager. Der Hallenboden ist mit speziellen, hoch beanspruchbaren, wabenförmigen hellen Fliesen ausgelegt.

Die Brauerei wurde im Herbst 2017 in Betrieb genommen.

Rock´n Popmuseum, Gronau

Realisierungswettbewerb 2014
3. Preis

Auszug aus dem Protokoll des Preisgerichts: 
„Der Entwurf zeichnet sich durch ein betontes Raumzentrum aus, das eine starke Anziehungskraft auf die Ausstellungsbesucher ausüben kann. Das zentrale Element der Konzeption stellt der dominante Gitarrenhals dar. Er bietet inhaltlich ein großes Potenzial. Die Besucher erhalten die Möglichkeit, Musikhighlights unterschiedlicher Stilrichtungen auszuwählen. Der Gitarrenhals als Basiselement kann grundsätzlich auf unterschiedliche Weise medial bespielt werden und verleiht dem Konzept einen ganz individuellen besonderen Charakter. Die zentrale Installation wird durch ein Lichtband oberhalb des überdimensionierten Gitarrenhalses akzentuiert. Die Präsentation der Chronologie erfolgt in sogenannten Themenräume. Die Themenwände entwickeln sich von der Decke herunter, zwischen Boden und abgehängten Modulwänden bleibt ein etwa kniehoher Abstand. Damit lässt sich eine Zonierung erreichen, ohne den offenen Raumeindruck zu beeinträchtigen.“

Neubau Rathaus Korbach

Realisierungswettbewerb 2017
FINALIST

Aus der baulichen Tradition und dem Kontext der Altstadt von Korbach wird ein kompakter Baukörper entwickelt, dessen Kubatur die bestehenden Silhouetten der Nachbargebäude aufnimmt und diese modern interpretiert. Das Neue Rathaus wird aus zwei schmalen, länglichen Baukörpern mit Satteldachform entwickelt, deren Lage und Höhenentwicklung sich aus dem umgebenden Stadtraum ableitet.

Diese zwei Gebäude verschneiden sich miteinander und bilden so ein Scharnier, das gebäudetypologisch als Erschließungs- und Verteilerzone im Gebäude fungiert. Ganz bewusst wird das Alte Rathaus baulich freigestellt und somit wieder zum wichtigsten Gebäude am Platz. Der Neubau erhält einen sicheren Platz auf dem Grundstück, es entstehen im Bereich des neuen Ensembles öffentlichen Plätze, die die Gebäude umspielen. Dabei bilden das Alte und das Neue Rathaus eine bauliche Flucht und erzeugen so den nötigen Abstand zur parallel verlaufenden Prof. Kümmell Straße.

Haus J, Tübingen

Im vergangenen Jahr haben wir das Haus J in Tübingen fertiggestellt. Wir konnten bei diesem Projekt die über die Jahre verloren gegangenen Qualitäten des 60er Jahre Hauses wieder sichtbar machen und helle, großzügige Räume entwickeln.

Vortrag @ Blickfang Designmesse 2019

Wir freuen uns über die Einladung zum Vortrag auf der blickfang 2019– Internationale Designmesse in Stuttgart – Sebastian Schott wird hier zum Thema „Digital Design“ sprechen und Projekte aus Praxis und Lehre vorstellen.

Vortrag @ Raumwelten Ludwigsburg

Sebastian Schott wird am 14.11.18 im Rahmen des Raumwelten Start-up Hub einen Vortrag zum Thema „Digitale Architektur – Methodik statt Werkzeug“ halten.

… Mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg findet erstmalig das Raumwelten Start-up Hub statt, bei dem junge Unternehmen und Initiativen smarte Konzepte und Projekte für Kommunikation im Raum vorstellen. Das Spektrum reicht von modularem Holzbau und Tiny Houses über eine Dining Community in Pop Up-Locations bis hin zu VR- und AR- Anwendungen. Im Anschluss diskutieren die Vertreter der Start- ups in One-to-One Meetings ihre Ideen mit Investoren, Multiplikatoren, Unternehmern und Business Angels.

Am Abend des Start-up Hubs stellt sich unsere Partnerveranstaltung, das innovation & startup festival innolution valley, und die L-Bank ihr MicroCrowd- Projekt vor. Für einen inspirierenden Abschluss sorgen Keynotes von Tom Siegel, Zukunftsforscher bei Daimler, und Johannes Mücke, Geschäftsführer von Wideshot Design, Wien, die über die Verbindung von Architektur, Mobilität und Entertainment im digitalen Zeitalter referieren…

Makers of the Future

„Makers of the Future – Wie wollen wir in Zukunft leben?“ ist ein Projekt des StadtPalais – Museum für Stuttgart, des Generalkonsulats des Staates Israel für Süddeutschland und des Kunstverein Wagenhalle in Kooperation mit dem Shenkar College, Tel Aviv und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Sebastian Schott und Karin Schulte), initiiert durch das Zukunftslabor des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart und das Generalkonsulat des Staates Israel für Süddeutschland.

Vom 6. bis 11. August 2018 verwandelt sich der Multifunktionssaal des StadtPalais zu einem internationalen „Think-Tank“. 20 Studierende aus Tel Aviv und Stuttgart aus den Bereichen Architektur, Design und Kunst werden gemeinsam mit bis zu zehn Expertinnen und Experten an wichtigen Fragen der urbanen und kulturellen Entwicklung unserer Städte arbeiten. Hierbei steht die plakative Frage „wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?” im Mittelpunkt einer kreativen und künstlerischen Auseinandersetzung mit konkreten Orten in Stuttgart. Dabei geht es weniger um fertige Antworten als um das Aufzeigen und Herausstellen komplexer Problem- und Aufgabenstellungen für die kommenden Generationen. Wandelnde Mobilitätskonzepte, vielfältigen Veränderungen auf Quartiersebene und die Erschließung neuer öffentlicher Räume – beispielsweise am Fluss – stehen hier im Fokus einer investigativen und kritischen Arbeitsweise.

Vortrag @ VR Expo 2018 Stuttgart

Sebastian Schott wird im Rahmen der VR Expo 2018 im Rahmen einer Podiumsdiskussion über VR + AR in der Architektur sprechen. Veranstaltungsort ist in diesem Jahr die Forschungsfabrik ARENA2036 der Universität Stuttgart auf dem Campus Vaihingen.

Die VR Expo sieht sich als Plattform, die industrielle Anwender, Technologieanbieter, Content- Dienstleister und Forscher aus den Bereichen Virtuelle Realität (VR) und Erweiterte Realität (AR) vernetzen möchte. Wir freuen uns über die Einladung!