Diskussionsforum „Elephant in the Room“

Sebastian Schott wurde eingeladen, am Diskussionsforum zu Arbeitsbedingungen in der Architektur im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Elephant in the Room“ teilzunehmen.

Beginn, 03.12.2019 19:00 @ ABK Stuttgart

Unter Moderation von Marianne Mueller, Professorin für Entwerfen, Architektur und Gebäudetypologie der ABK Stuttgart, wird darüber diskutiert, unter welchen Bedingungen Architektur entsteht. Problematische Arbeitsstrukturen, die zwischen Ausbeutung, Selbstausbeutung und Hypermobility changieren, werden ins Zentrum des Abends gestellt und hinterfragt.

Das Diskussionsforum: „Arbeitsbedingungen in der Architektur“ findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Elephant in the Room“ im Wintersemester 2019/2020 statt, bei der „blinde Flecken“ des Architekturdiskurses zur Sprache gebracht werden sollen. Die (selbst-) kritische Auseinandersetzung ermöglicht dabei ein Nachdenken über und Weiterdenken von vorhandenen Strukturen. Unterschiedliche Lebensentwürfe, disziplinimmanente Arbeitsbedingungen und diffuse Vorstellungen von nachhaltiger Architektur werden in den Fokus der Diskussionsforen gestellt und von verschiedenen Positionen beleuchtet. 

Kuratiert von Claudia Nitsche M.A. 

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Design Centers Baden-Württemberg, FSB – Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG und der Nimbus Group

Pebbles Möbelserie

Pebbles Möbelserie, Lounge Chair und Side Table
Prototypen realisiert 2016
Auszeichnung Förderung für junge, innovative Unternehmen im Land Baden-Württemberg durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in 2015 / 2016
SESA. Sebastian Schott Architects, Stuttgart (Konzept, Gestaltung)
M4U, Fellbach Oliver Ambach, Steffen Becker (Realisierung Prototypen)

Haus im Hunsrück

Umbau + Erweiterung Wochenendhaus im Hunsrück
Projekt in Planung 2015 – 2020

In der Nähe von Trier erweitern wir ein bestehendes Wochenendhaus um einen neuen Wohn- und Essbereich. Zusätzlich wird die innere Erschließung neu organisiert, um im Obergeschoss künftig zwei Schlafzimmer und ein neues Bad unterbringen zu können.

Der eingeschossige neue Baukörper der Erweiterung wird in Holzbauweise ausgeführt. Großzügige Öffnungen geben den Blick in den Garten mit altem Baumbestand frei. Der Baukörper wird mit einer Lamellenverschalung verkleidet.

Mobilitätspunkte Leinfelden Echterdingen

Realisierungswettbewerb 2018

Mobilitätspunkte bilden die Plattform zur Verknüpfung von unterschiedlichen Wegeketten und Fortbewegungssystemen im städtischen Kontext. Wir entwickeln dafür ein klares, geometrisch signifikantes räumliches Objekt mit hohem Wiedererkennungswert – das sogenannte Raum-Modul besteht in seiner Grundtypologie aus den 3 Elementen Bodenplatte, Wand- und Dachelement. Dach- und Wandsegment bilden einen räumlichen Winkel, der über die Bodenplatte eine eindeutige Verortung im Raum erfährt.

Das Raum-Modul definiert den Ort und öffnet sich zum jeweiligen Programm – es entsteht damit eine eindeutige Orientierung und Zuordnung zur jeweiligen Nutzung. Mehrere Module spannen einen Raum zwischen den Nutzungen auf. Je nach Anordnung entstehen so Zonen mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten.

Glasbau Seele

Umbau und Erweiterung Firma Glasbau Seele, Gersthofen
Bauherr Seele Holding Gmbh

Im Rahmen einer Direktbeauftragung haben wir 2018 ein Konzept für den Umbau und die Erweiterung der Firma Glasbau Seele in Gersthofen erarbeitet. Das Gebäudeensemble, bestehend aus Hauptverwaltung und mehreren Produktions- und Lagerhallen wird zeitgemäß in der Fassade überarbeitet und baulich durch eine Büroerweiterung und eine ca. 3000qm große Lagerhalle ergänzt. Wir stärken den Gedanken des Ensembles und arbeiten die Charakteristika der einzelnen Teilgebäude heraus. Gleichzeitig wird die Hauptverwaltung als zentraler Punkt am Standort neu akzentuiert.

Haus K, Stuttgart

In einem gewachsenen Wohngebiet im Stuttgarter Norden realisieren wir ein Einfamilienhaus für eine junge Familie mit zwei Kindern. Die Struktur der sogenannten Siedlungshäuser in Doppelhausbauweise nehmen wir in unserem Konzept auf und entwickeln diese entlang der örtlichen Vorgaben konsequent weiter. 

Es entsteht ein kompakter und räumlich optimierter Baukörper, der sich zur Straßenseite im Norden eher verschlossen darstellt und nach Süden zum Garten großzügig geöffnet wird. 

Bei einer Kubatur von 6x10m wird das Haus in Massivbauweise ohne tragende Innenwände ausgeführt. Die Reduktion auf eine monolithische Bauweise sowie präzise ausgeführte Details zeichnen den Neubau aus. 

Die inneren Boden- und Deckenflächen werden ebenso wie die zentrale, offene Treppe in Beton ausgeführt – nichttragende Innenwände und Einbaumöbel werden mit warmen Holzoberflächen versehen.

Die Baugenehmigung ist erteilt, die Fertigstellung ist für das kommende Jahr geplant.

Jugendherberge Berchtesgaden

Die Sanierung der Jugendherberge in Berchtesgaden habe ich als Erstlingswerk zwischen 2009 – 2011 bearbeitet. Das Projekt hatte in vielen Bereichen einen prototypischen Charakter, schließlich wurde hier erstmals ein neues Übernachtungs- und Zimmerkonzept in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendherbergswerk Landesverband Bayern zur Anwendung gebracht, welches das in die Jahre gekommene Bild der Herberge nachhaltig ändern sollte.

Wohnung am Killesberg, Stuttgart

Wir haben für eine Wohnung am Killesberg ein neues Gestaltungskonzept entwickelt. Über drei Ebenen und 190qm haben wir mit einigen gezielten Eingriffen eine Offenheit im Grundriss erzeugt, die unsere Bauherrn überzeugte. Neue Einbaumöbel ermöglichen zudem das Schalten und Teilen von Funktionen, um unterschiedlichen Situationen gerecht zu werden. Der Umbau wird im Herbst fertiggestellt – Bilder folgen!

ABK Stuttgart 2013 – 19

Nach 6 Jahren habe ich im Sommer meinen Abschied von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste bekanntgegeben. Ich blicke auf eine sehr kreative Zeit zurück, die geprägt war durch die intensive Zusammenarbeit mit Tobias Wallisser am Lehrstuhl für Innovative Bau- und Raumkonzepte, aber vor allem auch durch zahlreiche spannende Projekte, die Studierende bei uns entwickelt haben – vielen Dank für die tolle Zeit!

Loft am Stöckach

Für eine junge Familie mit zwei Kindern haben wir eine ehemalige Druckerei kernsaniert und in ein Wohnloft mit ca. 250qm Wohnfläche verwandelt.

Die charakteristische, offene Struktur des Grundrisses wurde im Wohn- und Essbereich beibehalten, im privaten Bereich entstanden die notwendigen neuen Zimmer für die Kinder und Eltern inklusive neuer Bäder. Der Eingang in die Wohnung wurde nach Norden verlegt. Eine großzügige Wendeltreppe fungiert als neuer zentraler Verteiler zwischen den Ebenen.